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"ASA Travel News" 

ASA Travel News November 2018

Afrika Kontinent der Vielfalt


Liebe Freunde des Südlichen & Östlichen Afrika!
 
Afrika - Kontinent der atemberaubenden Landschaften und unvergleichlichen Flora und Fauna. Afrika - einer der ältesten Kontinente dieses Planeten und auch die Wiege der Menschheit. In keinem Land sonst auf der Welt sind Kultur und Erbe noch so bewahrt wie auf dem afrikanischen Kontinent. Mit den Reisen der ASA Veranstalter begegnen Sie der afrikanischen warmherzigen Gastfreundschaft. Sie lernen die Lebensweise und Kultur von Naturvölkern wie Himba, San und Masai bei einem Besuch in einem traditionellen Dorf kennen oder begegnen auf Ihrer Reise Zulus oder Hereros. In den Dörfern und Kraals findet oftmals noch das ursprüngliche und unverfälschte afrikanische Leben statt.
 
Ihr ASA-Team

I. Mehr als 3.000 verschiedene Völker: San, Himba, Masai und mehr

Die Khoi-San – Das wahrscheinlich älteste Volk der Welt (südliches Afrika)

Das Volk mit den vielen Namen: San, Khoikhoi, Khoi-San oder auch Bushmen genannt. Studien zufolge sind die Khoi-San im Süden Afrikas älter als alle anderen Volksgruppen des modernen Menschen, ihre Stammeslinie entstand bereits vor rund 100.000 Jahren. Die Ursprünge der San reichen 10.000 bis 25.000 Jahre zurück. Ihr Siedlungsgebiet erstreckte sich damals noch von Südafrika bis nach Äthiopien. Heute leben die Stämme der Khoi-San verstreut über die afrikanischen Staaten Botswana, Namibia, Südafrika, Angola, Sambia und Simbabwe. Von anderen Völkern Afrikas unterscheiden sich alle Angehörige dieser Volksgruppe durch ihre zierliche Statur und ihre einzigartige Sprache, die zum Teil aus Schnalzkonsonanten besteht. Nur noch sehr wenige der Khoi-San leben traditionell wie ihre Vorfahren als Jäger und Sammler oder Viehhirten.

Herero (Namibia)

Mitte des 16. Jahrhunderts wandern die Herero aus Zentralafrika in das Betschuanaland, dem heutigen Botswana ein. Im 17. und 18. Jahrhundert ziehen Teile des Herero-Volkes in den Norden des heutigen Namibia und siedeln sich dort zunächst südlich des Kunene, im Kaokoveld an. Die Herero sind heute mit etwa 150 000 Menschen die drittgrößte Bevölkerungsgruppe Namibias. Sie siedeln vorwiegend in Zentralnamibia. Zu erkennen sind die Herero Frauen an ihren weit ausladenden viktorianischen Röcken und den großen bunten Kopfbedeckungen. Diese Tracht der Frauen geht auf den Einfluss von Missionaren zurück, die sich an der ursprünglich eher spärlichen Bekleidung der Herero störten. Die Herero sind ein Hirtenvolk und der Besitz von Rindern ist sowohl die Grundlage ihrer wirtschaftlichen Existenz als auch wichtigstes Statussymbol.

Himba (Nord-Namibia, Kaokoveld)

Die Himba sind ein mit den Herero verwandtes afrikanisches Volk im Nordwesten von Namibia. Zusammen mit den Herero wanderten die Himba im 15./16. Jahrhundert aus dem Betschuanaland, dem heutigen Botswana, in den Südwesten Afrikas. Sie siedelten als nomadisierende Jäger und Sammler am Fluss Kunene in einem trockenen Bergland, das sie, nach einem mythischen Vorfahren, Kaokoland nennen. Noch heute leben zahlreiche Himba - vor allem im Kaokoveld, aber auch auf der angolanischen Seite des Kunene - praktisch abseits europäischer Kultur, in ihrer jahrtausendealten Tradition als nomadisierende Viehzüchter, Jäger und Sammler. Ihre Bekleidung - sowohl die der Männer als auch die der Frauen - beschränkt sich auf knappe Lendenschurze aus Leder und eventuell selbst angefertigte Sandalen aus Autoreifen. Eine sehr große Bedeutung haben bei den Himba Haartracht und Schmuck. Besonders auffällig ist auch die fettige Creme, die ihnen die charakteristische rote Hautfarbe verleiht und sie vor dem heißen und trockenen Klima des Kaokovelds schützt. Die Frisuren unterstreichen den sozialen Status einer Person. So tragen junge Mädchen ihr Haar in zwei zur Stirn gerichteten Zöpfen. Sobald sie zu den Frauen gehören, werden ihre Haare zu vielen kleinen Zöpfen geflochten und mit Leder und Perlen geschmückt. Männer tragen meist ein schwarzes Kopftuch.

Kikuyu (Kenia)

Die Kikuyu sind mit etwa 9,4 Mio. Menschen eines der größten Völker Ostafrikas und ca. 25% der Gesamtpopulation des Staates Kenias. Sie sind vermutlich gegen Mitte des 16. Jahrhunderts aus den Taitabergen in ihr heutiges Siedlungsgebiet, dem zentralen Hochland und das Gebiet rund um den Mt. Kenya, eingewandert. Von Anfang an nutzten die Kikuyu das fruchtbare Land um die Vulkane für den Ackerbau und die Kultivierung von Tee und Kaffee. Die Haltung von Zebu-Rindern, aber auch von Ziegen und Schafen spielt eine bedeutende Rolle. So gelten die Tiere und die Größe der Herden als Zeichen des Wohlstandes eines Klans
Die Kikuyu auf dem Lande wohnen in Dörfern, den sogenannten Itura, in traditionellen runden Kegeldachhäusern und auch traditionelle Magie spielt weiterhin eine große Rolle. So werden auch heute noch häufig Opferrituale an Ahnenschreinen und heiligen Bäumen ausgeführt. Großes Ansehen genießen nach wie vor die Medizinmänner, die sich auf Regenzauber und Krankenheilungen spezialisiert haben. Heute leben viele Kikuyu auch in Nairobi.

Massai (Kenia/Tansania)

Die Massai sind das bekannteste Volk in Ostafrika. Die großen Massai-Krieger in ihren roten Gewändern und den langen ockergefärbten Haaren, sind für Europäer der Inbegriff eines stolzen afrikanischen Naturvolkes.
Die Massai sind ein nomadisch lebendes Hirtenvolk und wanderten um 1550 aus dem südlichen Sudan in das heutige Kenia und Tansania ein. Etwa 140 000 Massai leben heute in Tansania, vorwiegend in der Gegend um Arusha sowie in der Ngorongoro Conservation Area und in der Serengeti. Der größte Teil der Massai lebt bereits sesshaft oder halbnomadisch in Krals und wechselt, abhängig von der Fruchtbarkeit der Landschaft, nur wenn nötig den Standort.
Die jungen Massai sind längst in beiden Welten unterwegs: Sie surfen im Internet und besitzen Handys, sprechen neben der Massai-Sprache Maa auch die Landessprachen Englisch und Suaheli, sie gehen zur Schule, aber unterziehen sich im Dorf auch traditionellen Bräuchen.

Mursi (Äthiopien)

Die Mursi sind eine kleine Volksgruppe von etwa 5 000 – 10 000 Menschen im Südwesten von Äthiopien. Ihr Lebensraum ist das untere Omo-Tal. Auffällig bei den Mursi sind der besondere Körperschmuck und die Bemalungen. Ihre Ohren sind häufig mit Holzstäben und Tonscheiben verziert. Eine Besonderheit der Mursi-Frauen ist das Tragen großer Scheiben aus Ton in der Unterlippe (Tellerlippen). Die Männer der Mursi haben meist mehrere Frauen, von denen jede eine eigene Hütte erhält. Mursi-Männer haben keine eigenen Hütten, sondern wohnen abwechselnd bei ihren verschiedenen Frauen. In der Mursi-Kultur spielt das Halten von Rindern ebenso wie der Ackerbau eine bedeutende Rolle. Der Lebensraum der Mursi ist von unberührter Natur und eine der letzten kaum bekannten Regionen.

Hutu/Tutsi (Ruanda)

In Ruanda leben zwei Volksgruppen: Hutu und Tutsi. Bei den beiden Volksgruppen handelt es sich nicht, wie häufig angenommen, um verschiedene Stämme, sondern um verschiedene gesellschaftliche Schichten. Die Tutsi standen traditionell über den Hutu und nahmen die staatliche und militärische Führung des Landes ein, während die Hutu, obwohl sie die Bevölkerungsmehrheit bilden, als Bauern tätig waren. Dies führte in der Geschichte häufig zu Konflikten und Aufständen der Hutu gegenüber den regierenden Tutsi und führte 1994 zu einem Bürgerkrieg, der in einem Völkermord der Hutu gegenüber den Tutsi endete. Die Regierung unter Paul Kagame hat es in den letzten 20 Jahren geschafft, Ruanda vor neuen Spannungen zu bewahren. Heute gilt das Land als eines der Vorzeigenationen Afrikas.

Zulu (Südafrika)

Die Zulus bilden das Größte der einheimischen Völker in Südafrika. In der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal leben die stolzen Zulu noch heute teilweise nach ihrer Tradition.
Man geht davon aus, dass die Zulus ursprünglich im 15. Jahrhundert aus dem Gebiet der großen afrikanischen Binnenseen - Lake Malawi, Lake Victoria und Lake Tanganjika - eingewandert sind. Unter der Führung von König Shaka im 19. Jahrhundert gehörten die Zulu zu den einflussreichsten und mächtigsten Stämmen Afrikas. Seit 1968 regiert König Goodwill Zwelithini über die Zulu, offiziell nur traditionell, aber dennoch hat sein Wort Gewicht. Die politische Macht besitzt im demokratischen Südafrika der Ministerpräsident von KwaZulu-Natal.
Der Aberglaube spielt eine große Rolle bei den Zulu: Hexenkunst, Zaubertränke sowie Medizinmänner gehören noch immer zum alltäglichen Leben. Die Sangoma, die für das psychische Wohl zuständig sind und die Inyanga, die das seelische und religiöse Gleichgewicht wiederherstellen, sind nach wie vor als Medizinmänner und Wunderheiler gefragt. Shakaland, das Zulu Cultural Village, gewährt einen eindrucksvollen Einblick in die Kultur und traditionelle Lebensweise der Zulu.

II. Weitere Artikel

Erkunden Sie mit South African Airways das Südliche Afrika

SAA fliegt täglich nonstop und über Nacht von Frankfurt und München zum Drehkreuz Johannesburg. Von dort aus bestehen Anschlussverbindungen, z.B. nach Durban und Kapstadt sowie zu zahlreichen Zielen in den Nachbarländern Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Madagaskar oder Mauritius. Gemeinsam mit den Partnerfluggesellschaften Airlink und Mango bietet SAA ein umfassendes Streckennetz im Südlichen Afrika an.

 

Weitere Informationen und Buchung unter www.flysaa.com

Mit Pride of Africa Safaris den Hauch der Wildnis spüren

Seit Tausenden von Jahren durchstreifen die San, vielfach auch Buschmänner genannt, die Weiten des südlichen Afrika. Größere Gruppen wohnen heute nur noch in Namibia und Botswana, aber auch hier wird ihr Lebensraum zunehmend eingeschränkt. Dabei kann die Lebensweise dieser Menschen, die bis heute als Jäger und Sammler leben, beeindrucken: Bis heute konnten sie ohne die für uns unverzichtbaren Segnungen der Zivilisation überleben - in einer Natur, die lebensfeindlich und grandios zugleich ist.
Eine 11-tägige Tour von Pride of Africa Safaris führt Sie zunächst in Richtung Ghanzi ins Herz der Kalahari. Hier gehen Sie mit Buschmännern durch den Busch, lernen Spuren im Sand zu deuten, versuchen, einmal mit einfachsten Mitteln ein Feuer zu entzünden, und erfahren etwas über die verschiedenen Pflanzen und deren Bedeutung für die San. Anschließend gehen Sie ganz klassisch auf Safari im Moremi Reservat am Rande des Okavangodeltas, besuchen das Ufer des Flusses Chobe mit seinen riesigen Elefantenherden und die grandiosen Viktoriafälle. Offene Boote und Geländewagen und Übernachtungen in komfortablen mobilen Zeltcamps sowie guten Lodges geben die Gewähr dafür, dass Sie den Atem der Wildnis Botswanas hautnah spüren und die Tiere beobachten können. Eine Reise wie im Traum!

 

Weitere Informationen:  Pride of Africa Safaris
Auskunft bei: